Die Polizei von Ho-Chi-Minh-Stadt unterstützt Stadtbewohner dabei, das elektronische Identitätskonto der Stufe 2 zu aktivieren. (Foto: VOV) |
„Alle Formalitäten und Aufklärungsaktivitäten werden jetzt auf digitalen Plattformen und durch Sozialnetzwerke durchgeführt. Die Interaktion zwischen den Behörden und den Bewohnern im digitalen Umfeld ist schnell. Die Einwohner können einfach auf Verwaltungsverfahren zugreifen.“
Der 74-jährige Nguyen Hai Hung ist seit 1980 Leiter der Wohngruppe Nr. 49 im Wohnviertel Da Kao. Er braucht nun nicht mehr als 30 Minuten, um ein Dokument des Wohnviertels zu bearbeiten und es an die allgemeine Zalo-Gruppe weiterzuleiten. Damit können alle Haushalte vor Ort die Informationen erfassen und umsetzen. Auch Beschwerden der Einwohner über Sicherheit und Verstöße gegen die städtische Ordnung werden schnell an die Wohnviertelpolizei weitergeleitet und umgehend gelöst. Nguyen Hai Hung sagte:
„Diese Arbeitsweise ist viel schneller und effizienter als zuvor. Die Einwohner sind glücklich und zufrieden. Davon profitieren sowohl die Behörden als auch die Einwohner.“
Die Zahl der Personen, die direkt den Sitz des Volkskomitees des Wohnviertels Da Kao aufsuchten, wurde dank des Einsatzes von Digitalisierung um die Hälfte reduziert. (Foto: VOV) |
Um eine intelligente Stadt aufzubauen, hat Ho-Chi-Minh-Stadt eine Strategie zum Datenmanagement bis 2025 mit Vision bis 2030 herausgegeben. Bisher ist die Stadt landesweit ein führender Ort bei der institutionellen Reform und Umsetzung der digitalen Regierung.
Die Stadt hat bislang mehr als 1500 öffentliche Online-Dienstleistungen in Betrieb genommen, was fast 98 Prozent der Gesamtzahl der Verwaltungsformalitäten entspricht. Die Stadt arbeitet auch weiterhin daran, fünf Plattformen zu vervollkommnen, die der Verwaltung dienen. Diese fünf Plattformen werden zusammen mit dem Überwachungssystem für die Bearbeitung von Verwaltungsformalitäten den Stadtleitern bzw. Stadtbehörden ein grundlegendes Toolkit anbieten, damit sie Führungsarbeit und die Volksvertretungsbehörde ihre Kontrollarbeit verbessern. Dies sind auch wichtige Instrumente für das intelligente Stadtmanagement nach dem Projekt der Stadt.
Allein in diesem Jahr konzentriert sich Ho-Chi-Minh-Stadt auf digitale Daten. Ziel ist es, dass Menschen und Unternehmen bei der Durchführung öffentlicher Dienstleistungen im Internet den staatlichen Stellen nur einmal Informationen zur Verfügung stellen. Unternehmen dürfen offene Daten und von staatlichen Behörden bereitgestellte Daten für ihre Produktion und Geschäftsaktivitäten nutzen. Die staatlichen Behörden nutzen inzwischen Daten aus Informationssystemen in Echtzeit, um Entscheidungen zu treffen und die manuelle Berichterstattung zwischen den Ebenen zu reduzieren. Die Stadt legte zehn Maßnahmen fest, um diese Ziele zu verwirklichen. Dazu Vo Thi Trung Trinh, die stellvertretende Direktorin der Behörde für Information und Kommunikation von Ho-Chi-Minh-Stadt:
„Die Stadt will ihren Bewohnern den besten Service bieten. Dementsprechend steht der Mensch im Mittelpunkt. Derzeit stärkt die Stadt die Kanäle der Interaktion zwischen den Behörden und den Einwohnern. Wir müssen so handeln, damit die Einwohner die Aktivitäten der Behörden effektiver überwachen können.“
Mit drastischen Maßnahmen beim Aufbau intelligenter Städte im Zusammenhang mit der digitalen Transformation hat Ho-Chi-Minh-Stadt ihre Position im Ranking des nationalen Index für digitale Transformation verbessert.









