Staatspräsident Vo Van Thuong (l.) und Japans Premierminister Kishida Fumio auf der Pressekonferenz nach dem Gespräch. (Foto: Thong Nhat/VNA) |
„Premierminister Kishida und ich haben ein erfolgreiches Gespräch geführt. Beide Seiten haben einen Rückblick auf die Erfolge und starken Entwicklungsschritte der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Vietnam und Japan in den vergangenen 50 Jahren geworfen. Insbesondere haben wir eine gemeinsame Erklärung zur Aufwertung der Beziehungen beider Länder zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft für Frieden und Wohlstand in Asien und in der Welt abgegeben. Dies ist ein wichtiges Ereignis, das eine neue Phase der Beziehungen zwischen den beiden Ländern eröffnet. In der Erklärung einigen wir uns auch auf die Hauptorientierungen der vietnamesisch-japanischen Beziehungen in der kommenden Zeit.“
Premierminister Kishida Fumio äußerte seine Freude, dass die Entwicklungshilfe Japans für Vietnam in diesem Jahr 600 Millionen Euro überschreiten könnte. Ihm zufolge ist Vietnam ein notwendiger Partner bei der Umsetzung der freien und offenen Indopazifik-Initiative.
Sowohl Staatspräsident Vo Van Thuong, als auch Premierminister Kishida betonten die Notwendigkeit, die internationale Ordnung und Freiheit im Geiste der Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten. Sie einigten sich darauf, eng auf internationalen und regionalen Foren zusammenzuarbeiten, beispielsweise über die Ostmeerfrage. Sie unterstützen die Beilegung von Streitigkeiten durch friedliche Maßnahmen und entsprechend dem Völkerrecht, darunter der UN-Seerechtskonvention von 1982 (UNCLOS).









