Der Direktor des Zentrums zur Ausbildung von Fachkräften für Sehbehindertenrehabilitation Pham Xuan Truong. (Foto: VOVTV) |
Das Café More Hanoi befindet sich im Gelände des Zentrums zur Ausbildung von Fachkräften für Sehbehindertenrehabilitation im Stadtbezirk Cau Giay in Hanoi. Das ist eine der Aktivitäten im Rahmen des Projekts „Ausbildung von Getränkemixern und Schaffung der Arbeitsplätze für sehbehinderte Menschen in Vietnam“, das vom vietnamesischen Blindenverband mit der finanziellen Unterstützung der Korea International Cooperation Agency (KOICA) umgesetzt wird. Dazu Dinh Viet Anh, die stellvertretende Vorsitzende des vietnamesischen Blindenverbandes:
„Das ist ein erstes Projekt zur Ausbildung von Getränkemixern und zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Sehbehinderte in Vietnam. Dabei werden Auszubildende mit Getränkemischungstechniken versorgt und ihnen beigebracht, wie sie ihre Kundenservice- und Kommunikationsfähigkeit verbessern können.“
Ziel des Projekts zur Ausbildung von Getränkemixern und zur Schaffung von Arbeitsplätzen für sehbehinderte Menschen in Vietnam ist es, im Zeitraum 2024-2026 36 sehbehinderte Getränkemixer auszubilden und drei Cafés zu eröffnen. Dazu Pham Xuan Truong, der Direktor des Zentrums zur Ausbildung von Fachkräften für Sehbehindertenrehabilitation:
„Das Zentrum zur Ausbildung von Fachkräften für Sehbehindertenrehabilitation wird weiterhin dieses Ausbildungsprogramm und eine Cafékette entwickeln, um sehbehinderten Menschen in Vietnam mehr Möglichkeiten zur Berufswahl anzubieten. Unser Projekt wird nicht nur in Hanoi, sondern auch im ganzen Land umgesetzt.“
Die Lernenden bringen den Gästen Getränke. (Foto: VOV5) |
Jedes Getränk ist das Ergebnis der Mühe eines Sehbehinderten, Hindernisse zu bewältigen und sich selbst zu beweisen. Dazu Than Thuy Hang, eine Mitarbeiterin von Café More Hanoi:
„Ich habe Schwierigkeiten beim Eingießen des Wassers ins Glas. Ich kann den Wasserstand in der Flasche nicht klar sehen. Während ich das Wasser in die Flasche gieße, zähle ich bis zehn im Kopf. Das habe ich geübt.“
Die Berufsausbildung und die Schaffung der Arbeitsplätze in der Getränkemischung für Sehbehinderte haben nicht nur den Auszubildenden Interessen gebracht, sondern sich auch positiv auf die Gesellschaft ausgewirkt. Sehbehinderte können nicht nur einen neuen Beruf lernen, sondern auch Möglichkeiten zur Eröffnung ihrer eigenen Cafés haben. Le Thi Tuong Thu, die Vorsitzende der Gewerkschaft des Ministeriums für Planung und Investitionen:
„Mit ihrer Mühe können Sehbehinderte und Behinderte sogar Geschäftsinhaber werden und Arbeitsplätze für andere Menschen mit Sehbehinderung und anderen Behinderungen schaffen. Damit verbreitet sich der Geist der Bewältigung der Schwierigkeiten im Leben.“
Der gastfreundliche, gemütliche und grüne Raum von Café More Hanoi bringt Gästen ein angenehmes Gefühl. Jede Kaffeetasse oder jedes Getränk trägt die Mühe und Zuneigung von Mitarbeitern des Cafés in sich und vermittelt eine Botschaft über das Vertrauen in die Fähigkeit von Sehbehinderten. In diesem Café spüren die Gäste die Ehrlichkeit, den Enthusiasmus und das Engagement von Mitarbeitern fühlen. Dazu Luu Minh Hoa, ein Gast.
„Ich bin beeindruckt, dass die Getränke hier von Sehbehinderten zubereitet werden. Sie sehen sehr schön aus und sind lecker.“
Das Café More Hanoi ist ein kreatives Geschäftsmodell, das den Sehbehinderten ein humanistisches Arbeitsumfeld und mehrere Arbeitsplätze bringt. Das ist auch ein Neuanfang und eine Grundlage zur Unterstützung der Sehbehinderten bei der Existenzgründung.









