(VOVworld) – Vietnamesen haben die Gewohnheit, zum Jahresbeginn Pagoden und Tempel zu besuchen, um für Glück zu beten. In Hanoi ist der Ghenh-Tempel für viele Stadteinwohner ein interessantes Besuchziel zum Neujahr.
(VOVworld) – Vietnamesen haben die Gewohnheit, zum Jahresbeginn Pagoden und Tempel zu besuchen, um für Glück zu beten. In Hanoi ist der Ghenh-Tempel für viele Stadteinwohner ein interessantes Besuchziel zum Neujahr.
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| Der Ghenh-Tempel im Stadtviertel Bo De des Stadtbezirks Long Bien in Hanoi.(Foto:ictnews) |
“Ich bin die fünfte Generation mit dem Familiennamen Dang. Früher lag der Tempel direkt am Fluss. Wegen eines Erdrutsches wurde der Tempel hierher verlagert.”
Für die Hanoier Bewohner ist dies ein heiliger Tempel. Jährlich am sechsten Tag des ersten Monats nach dem Mondkalender versammeln sich Mönche und buddhistische Gläubige in diesem Tempel, um an einer Gebetszeremonie teilzunehmen. Am ersten Tag des Neujahres können die Besucher des Tempels nicht nur für Gesundheit und Glück beten, sondern auch die Landschaft vor Ort im Frühling genießen. Die Bewohnerin Nguyen Thi Hong aus der Kham Thien Straße besucht jährlich zum Neujahrsfest Tet den Ghenh-Tempel:
“Unser Volk hat die Tradition, Tempel und Pagoden zum Neujahrsfest zu besuchen. Ich komme hierher, um Ruhe zu finden und um für das Glück im neuen Jahr zu beten.”
Der Ghenh-Tempel ist nicht nur für Senioren ein Besuchsziel, sondern auch für Jugendliche. Liebespaare beten für Gesundheit und Glück. Sie beten auch für eine glückliche Liebe. Dazu Diem Hang, ein Mädchen aus dem Stadtbezirk Dong Da.
“Ich glaube, das ist eine gute Tradition unseres Volkes. Jedes Mal, wenn ich diesen Tempel besuche, bete ich für Glück und fühle mich so, dass ich besser leben kann. Jeder Mensch geht in den Tempel mit seinem eigenen Ziel. Sie alle sind allerdings ehrlich.”
An der Gebetszeremonie im Ghenh-Tempel nehmen zahlreiche Unternehmer teil. Für sie ist die Reise in Tempel und Pagoden eine Gelegenheit, nach einem harten Arbeitsjahr sich zu beruhigen. Unternehmer Vu Anh Quan ist einer davon. Er sagt, es sei das dritte Mal, dass er an der Gebetszeremonie im Ghenh-Tempel teilgenommen habe:
“Vietnamesen sind sehr gewissenhaft. Alle Haushalte gehen zum Jahresende und Jahresbeginn in Tempel und Pagoden, um für Glück, Gesundheit und Wohlstand zu beten. Ich wünsche, dass ich das ganz nach meinem Gewissen tun kann.”
Der Ghenh-Tempel ist nicht nur heilig. Er hat auch einen schönen Blick. Vom Ghenh-Tempel aus können Touristen die Landschaft vom Roten Fluss und auf die Chuong Duong-Brücke schauer.









