Der Chefökonomin der Weltbank, Carmen Reinhart. (Foto: Bloomberg) |
Globale Wirtschaft begegnet vielen schwierigen Herausforderungen
Der Chefökonomin der Weltbank, Carmen Reinhart, zufolge befindet sich die globale Wirtschaft derzeit in einer „besonderen Unruhe-Phase“. Bei einem Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg warnte Reinhart vor Risiken der Weltwirtschaft, die derzeit deutlich in negativer Richtung geht. Viele internationale Wirtschaftsexperten haben dieselbe Meinung wie die Chefökonomin der Weltbank. Davon sind die Auswirkungen aus der Ukraine-Krise und die relevanten Fragen am schlimmsten. Wegen der lang andauernden Kämpfe in der Ukraine und einer Reihe von Sanktionen gegen Russland durch den Westen sind die Preise von Brennstoffen und Nahrungsmitteln in fast allen Ländern und Regionen in der Welt gestiegen.
Angesichts des Wiederausbruchs der Covid-19-Pandemie muss China - die zweitgrößte Wirtschaft der Welt - umfangreiche Ausgangssperren verhängen, die die Produktion erheblich beeinträchtigen. Dies verursacht Druck nicht nur auf die Wirtschaft in China, sondern auch auf die globale Warenlieferkette, weil China weltführender Produzent und Exporteur ist.
Eigentlich musste die globale Wirtschaft vor der Entstehung der zwei oben genannten Herausforderungen unter großem Druck stehen. In den vergangenen zwei Jahren mussten viele Wirtschaften wegen der Covid-19-Bekämpfung ihre Verschuldung erhöhen, um die Ankurblung und das Wachstum zu unterstützen. Daher ist die Verschuldung der Welt auf Rekordhöhe gestiegen. Nach Angaben der Daten der globalen Verschuldung aus dem internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich die globale Verschuldung um 28 Prozent (ungefähr 256 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020) erhöht. Währenddessen hat der Bericht über den Staatsschuldenindex, der von der britischen Vermögensverwaltungsgesellscha
Maßnahmen und Lösungen
Angesichts der Herausforderungen und Risiken gegenüber der Weltwirtschaft hat Reinhart damit gerechnet, dass die Weltbank das Wachstum der kommenden Zeit weiter senken könnte.
Dem Präsidenten der Weltbank, David Malpass zufolge bereitet sich die Weltbank derzeit auf einen Plan zur Behandlung der Krise vor. Demnach werden die Leiter der Weltbank in einigen Wochen über einen neuen Plan diskutieren, der einen Wert von 170 Milliarden US-Dollar und von April 2022 bis Juli 2023 durchführen wird. Dieses Finanzpaket ist sogar höher als das Hilfspaket von 160 Milliarden US-Dollar, das die Weltbank bei der Bekämpfung der Pandemie eingeführt hat.
Die Suche nach Maßnahmen zur Überwindung von Schwierigkeiten stand in der Tagesordnung der Konferenz der Finanzminister und der Bankgouveneure der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, der am 20. April stattfand. Viele Länder haben Maßnahmen ergriffen, darunter die Zinsen erhöht, um die Inflation einzudämmen.
Jedoch waren viele Wirtschaftsexperten der Meinung, dass die einzelnen Maßnahmen der weltführenden Wirtschaften kaum gute Effizienz zeigen könnten, vor allem die Wirtschaften, die beschränkte Ressourcen haben. Der IWF appellierte an die rasante Umschuldung für die einkommensschwachen Wirtschaften bei der Teilnahme an dem Programm zur Verlängerung des Schuldenmoratoriums (DSSI) der G20. Zugleich bat er Optionen für die Entwicklungsländer an, die nicht in der Lage sind, sich an dem DSSI zu beteiligen. Aber sie können von der globalen Zusammenarbeit in der kommenden Zeit noch profitieren.









