Bewohner im südkoreanischen Seoul verfolgen den Raketentest Nordkoreas im Fernsehen am 4. Mai. (Foto: AFP/VNA) |
Vor Journalisten hat der japanische Vizeverteidigungsminister Makoto Oniki am Mittwoch bekannt gegeben, dass Nordkorea eine mutmaßlich ballistische Rakete abgefeuert habe. Diese flog 500 Kilometer weit, 800 Kilometer hoch und schlug im Meeresgebiet außerhalb der ausschließlichen Sonderwirtschaftszone Japans ein. Auch die südkoreanische Armee gab eine ähnliche Bestätigung. Ihr zufolge wurde der Raketenabschuss um 12:03 am 4. Mai in einem Ort in der Nähe des Flughafens Sunan in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang durchgeführt. Vor fast einer Woche hatte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un angekündigt, die nukleare Fähigkeit mit „höchstemTempo“ zu verstärken. Dies war der 14. Raketentest Nordkoreas seit Anfang dieses Jahres. Der Test fand im Vorfeld des Amtsantritts des neuen südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk-yeol statt. Yoon betonte mehrmals, dass seine Regierung einen härteren Standpunkt gegenüber Nordkorea zeigen werde.









