(VOVworld) – Am Mittwoch haben die Syrer über die Parlamentswahlen abgestimmt. Dies sind die zweiten Parlamentswahlen in Syrien seit dem Ausbruch des
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| Laut dem Präsidenten Baschar al-Assad hat der fünfjährige Bürgerkrieg die wirtschaftlichen Schäden von über 200 Milliarden US-Dollar verursacht. (Foto: Middleeasteye) |
Die Parlamentswahlen in Syrien haben am Mittwoch um 7Uhr Morgen (Ortszeit) begonnen und wurden um 19Uhr am selben Tag beendet. Die Zahl der Kandidaten lag bei mehr als 3000, die sich für die 250 Sitze im Parlament bewerben. Ein Vertreter der obersten Wahlkommission in Syrien betonte, dass alle 7000 Wahllokale im ganzen Land derzeit für die Wahlen bereit seien.
Sicherheit und Wirtschaft: 2 interessante Themen für die Wahlen
Der Vorsitzende der Obersten Wahlkommission, Hisham Al Shaar, sagte am Anfang der Woche, dass die Syrer in den Provinzen Idlib, Raqqa, Aleppo und Deir al-Zour sowie in vielen anderen Städten und Provinzen ihre Stimme bei den Wahlzentren in den Verwaltungsgebiete in Syrien abgeben können. Viele Wähler wünschten sich, dass sich die Sicherheit im Inland wieder stabilisiert, nachdem der Bürgerkrieg in den vergangenen fünf Jahren das Leben von 250.000 Menschen gekostet habe. Außerdem führte er zu der schlimmsten Flüchtlingskrise a
Darüber hinaus schenkten die Wähler in Syrien der Wirtschaft, die im Bürgerkrieg stark zerstört wurde, große Aufmerksamkeit. Laut Präsident Baschar al-Assad hat der fünfjährige Bürgerkrieg wirtschaftliche Schäden von über 200 Milliarden US-Dollar verursacht. Diese Zahl entspricht der Einschätzung der Vereinten Nationen.
Die Wähler interessieren sich zudem für den Kampf gegen Korruption, mit dem man sich auf die Ressourcen zur Wiederherstellung des Landes konzentrieren will.
Ob die Parlamentswahlen in Syrien den Frieden bringen?
Die Veranstaltung der Parlamentswahlen in Syrien wurde von dem Westen und der Opposition hart kritisiert. Ein Vertreter des Hohen Verhandlungskomitees
Neben vielen Unterstützern gibt es jedoch die Wähler, die sich nicht für die Parlamentswahlen interessieren. Viele von ihnen sagten, dass sie ihre Stimme nicht abgeben, weil es für sie keine gute Kandidaten gebe. Beispielsweise haben die Abgeordneten nur Versprechen gegeben und bislang nichts für die Bürger getan.
Unterdessen kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, dass die Parlamentswahlen unabhängig seien und sich in den Friedensprozess am Verhandlungstisch im schweizerischen Genf nicht einmische. Auch die Vereinten Nationen riefen Syrien dazu auf, die Präsidenten- und Parlamentswahlen innerhalb der nächsten 18 Monaten zu veranstalten, die als ein unentbehrlicher Teil des Friedensprozesses gelten.









