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Philippinen wollen China wegen Seestreits vor internationales Gericht stellen

2013/1/23 | 11:40:49
(VOVworld) - Die Philippinen haben wegen des Streits mit China um die Seerechte das internationale Gericht eingeschaltet. In dem Antrag der Philippinen steht, die Neun-Strich-Linien, mit denen China Seegebiete im Ostmeer für sich beanspruchen will,
Der philippinische Außenminister Albert del Rosario. (Foto: cnn)



(VOVworld) - Die Philippinen haben wegen des Streits mit China um die Seerechte das internationale Gericht eingeschaltet. In dem Antrag der Philippinen steht, die Neun-Strich-Linien, mit denen China Seegebiete im Ostmeer für sich beanspruchen will, seien illegal. Deshalb verlangen die Philippinen von China, illegale Handlungen im Ostmeer zu stoppen und die philippinische Souveränität zu respektieren. Der philippinische Außenminister Albert del Rosario sagte, das philippinische Außenministerium habe den chinesischen Botschafter in Manila einbestellt und über den Schritt der Philippinen informiert. Die Philippinen protestierten gegen Chinas Anspruch auf fast alle Seegebiete im Ostmeer. Sie wollten mit der Gerichtsentscheidung eine nachhaltige Lösung für den Seestreit im Ostmeer, so der philippinische Außenminister.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief China und die Anrainerstaaten auf, eine friedliche Lösung für den Seestreit im Ostmeer zu suchen. Er bat den Ländern technische Hilfe der UNO an, sagte aber, dass der Streit zwischen den Parteien selbst gelöst werden solle. Er werde den Antrag der Philippinen beim internationalen Gericht genau verfolgen, so Ban.

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China/Seestreit/Gericht


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