Aber gleich nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe waren die Kämpfe in der Hauptstadt Khartum ohne Unterbrechung weitergegangen. Den lokalen Augenzeugen zufolge waren Explosionen und Schüsse zu hören. Derzeit werfen die Armee und die RSF sich gegenseitig vor, die Feuerpause nicht einzuhalten.
Seit dem 15. April kämpfen die sudanesische Armee und die RSF um die Kontrolle des Landes. Laut Informationen der Vereinten Nationen gab es seit Samstag im Sudan fast 200 Tote und mehr als 2.600 Verletzte.
Die Afrikanische Union und die Arabische Liga sowie die internationale Gemeinschaft kritisierten die Gewalt im Sudan scharf. Sie riefen alle Seiten zu Dialogen auf, um nach einer Lösung für die Krise in diesem Land zu suchen. Auch Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate verstärken derzeit die Vermittlungsrolle für eine Waffenruhe im Sudan.









