Nach zwei Jahren hat die Kampagne “Vietnamesen bevorzugen vietnamesische Waren” wichtige Erfolge erzielt. Vietnamesische Waren wurden überall im ganzen Land geliefert, vor allem an ethnische Minderheiten in den entlegenen Gegenden. Die Kampagne hat das Selbstbewusstsein der Verbraucher über die Qualität von vietnamesischen Waren geändert. Außerdem hat sie gute Voraussetzungen für die heimische Produktion geschaffen sowie eine nachhaltige Entwicklung der vietnamesischen Unternehmen gefördert.
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In
diesem Jahr hat das Handelsministerium rund 160 Mal den Verkauf von
vietnamesischen Waren auf dem Lande organisiert. Mehr als 1600 Unternehmen
waren daran beteiligt. Die Einnahme betrug über 2,8 Millionen US-Dollar. In
vielen Supermärkten und Handelszentren machen vietnamesische Waren auf dem
Regal einen großen Anteil aus. Beispielsweise gibt es in der Supermarktkette
Saigon Co-op fast ausschließlich nur vietnamesische Waren. Laut einem Bericht
des Handelsministeriums hätten rund 60 Prozent der Verbraucher beim Einkaufen
vietnamesische Waren bevorzugt. Ein Drittel der Verbraucher, die vorher oft
ausländische Waren gekauft hatten, hätten stattdessen nun vietnamesische Waren
gewählt.
Die
bevorzugte Warengruppe liegt bei Textilien, Schuhen, Obst und Gemüse. Außerdem
zählen dazu Baumaterialien und Büroartikel. Die vietnamesische
Textilgesellschaft habe in diesem Jahr 60 Mal einen Verkauf vietnamesischer
Waren veranstaltet, gab die Leiterin des Kommitees für den Binnenmarkt, Nguyen
Thi Hong Tin, bekannt:
„Die Unternehmen wissen, dass der Markt für heimische
Textilien vielversprechend ist, weil er Waren an 80 Millionen Bürger liefert.
Viele Textilunternehmen haben ihre Entwicklungsstrategien im Binnenmarkt
erfolgreich durchgeführt, wie Viettien und Nha Be. Der Umsatz aus dem
Binnenmarkt ist ziemlich hoch.“
Die
Kampagne hat jedoch bei der Umsetzung einige Schwächen enthüllt. Beispielsweise
sei das Lieferungssystem noch nicht professionell ausgebaut worden, erklärte
die Generalsekretärin des Verbandes für Einzelhandel Dinh Thi My Loan. Um die
Kampagne effektiver durchzuführen, müssten die Verkäufer die Werbung für ihre
Waren verstärken. Außerdem müssten die Produzenten die Qualität der
Dienstleistungen verbessern, erklärte Loan weiter:
„Die Einzelhändler wollen vietnamesische Waren verkaufen,
die Unternehmen wollen ihre Waren auf dem Markt bringen und die Verbraucher
wollen gute Waren kaufen. Das Problem ist aber, dass die Verbindung zwischen
den Produzenten und den Verbrauchern noch nicht genügend verknüpft wurde.
Dieses Problem müssen wir angehen.“
Die Vize-Handelsministerin Ho Thi Kim Thoa ging davon aus, dass es eine einheitliche Maßnahme geben soll, um die Kampagne besser umzusetzen. Demnach müssten die Unternehmen sowohl die Qualität der Waren verbessern, als auch niedrige Preise anbieten. Unterdessen sollen die Verbraucher beim Einkaufen an das Interesse des Landes denken:
„Wir haben bereits ein Programm umgesetzt, das die
Verbindung zwischen den Produzenten, den Lieferanten und den Verbrauchern
verstärken soll. Im nächsten Jahr sollten wir mehr auf die Infrastruktur des
Handels achten. Denn zurzeit werden in
entlegenen Gegenden die Waren überwiegend durch mobile Verkaufsstände verkauft.
Wenn die Wägen wegfahren, bleiben die Waren dort nicht mehr. Deshalb werden wir
mit den Provinzbehörden zusammenarbeiten, damit die vietnamesischen Waren in
Handelszentren oder auf örtlichen Märkten verkauft werden können.“
Im Jahr 2012 wird das Handelsministerium die Kampagne “Vietnamesen bevorzugen vietnamesische Waren” fortsetzen. Demnach werden mehrere Messen veranstaltet, damit die Verbraucher mehr über die Vorteile der vietnamesischen Waren erfahren können. Außerdem wird das Ministerium den Unternehmen dabei helfen, für die Marke ihrer Produkte zu werben sowie den Binnenmarkt zu erweitern. Gleichzeitig wird das Ministerium die Genehmigung für die Qualität vietnamesischer Waren verstärkt erteilen, damit die Verbraucher keine Hemmungen mehr im Gebrauch vietnamesischer Waren haben werden.









