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| Die Direktorin des US-Atomenergieinstituts, Carol Berrigan. (Foto: VOVonline) |
“Meiner Meinung nach bietet das Abkommen 123 eine gute Chance für Vietnam und die USA gemeinsam ein sicheres Atomenergieprogramm zu entwickeln. Wir betreiben derzeit in den USA hunderte Atomkraftwerke mit hohem Sicherheitsstandard. Das Abkommen eröffnet auch die Möglichkeit, dass US-Unternehmen und Lieferanten in diesem Bereich ihre Erfahrungen mit Vietnam teilen.”
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| Vize-Präsident des Konzerns Westinghouse, Jeff Benjamin. (Foto: VOVonline) |
Nach Schätzungen des US-Handelsministeriums kann der Atomstrommarkt in Vietnam den US-Unternehmen zehn bis 20 Milliarden US-Dollar einbringen. Er könne zugleich mehr als 50.000 Arbeitsplätze mit hohem Einkommen für die Armerikaner schaffen. Diese Chance können die US-Unternehmen sich nicht entgehen lassen, sagte der Vize-Präsident des Konzerns Westinghouse, Jeff Benjamin:
“Vietnam ist für uns ein wichtiger Markt im Fernen Osten. Die US-amerikanischen Atomfirmen interessieren sich sehr für Vietnam, vor allem weil Vietnam sich ausgiebig auf die Entwicklung der Atomenergie vorbereitet hat. Dies stärkt unser Vertrauen, dass das Atomenergieprogramm Vietnams auf einem richtigen Weg ist. Vietnam hat auch einen großen Bedarf für die Nutzung von Atomenergie für friedliche Zwecke.”
Laut Benjamin arbeitet Westinghouse gerade daran, einige vietnamesische Ingenieure und Forscher zum Studium und zur Arbeit im Bereich Atomstrom in die USA einzuladen.
Die USA sind das achte Land, mit dem Vietnam eine zivile Atomvereinbarung unterzeichnet hat. Die anderen Staaten sind Russland, China, Südkorea, Japan, Frankreich, Indien und Argentinien.









