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Internationales Finanzzentrum in Da Nang eröffnet neue Chancen für japanische Unternehmen

2026/3/29 | 09:01:57
(VOVWORLD) - Die Einrichtung des Internationalen Finanzzentrums in Da Nang eröffnet eine neue Entwicklungsphase für die Wirtschaft Vietnams und zieht großes Interesse internationaler Unternehmen, insbesondere aus Japan, auf sich. Mit dem Ziel, ein Finanz- und Technologiezentrum der Region zu werden, entwickelt sich Da Nang zu einem strategischen Investitionsstandort. 
Investoren aus dem In- und Ausland zeigen ihren Interesse an Da Nang. 

Ein internationales Finanzzentrum ist nicht nur ein Standort für Finanzinstitutionen, sondern ein integriertes Ökosystem, in dem Kapital, Technologie, Dienstleistungen und qualifizierte Arbeitskräfte zusammenkommen. Besonders attraktiv für Unternehmen ist der Sandbox-Mechanismus, der es ermöglicht, neue Finanzprodukte und Geschäftsmodelle unter kontrollierten Bedingungen zu testen. Kowi Hatou, Vertreter des Unternehmens Nanameue, eines Start-ups im Bereich Fintech und künstliche Intelligenz, sagt:

„Der Sandbox-Mechanismus in Da Nang ermöglicht es, neue Finanzprodukte und Dienstleistungen in einem kontrollierten Rahmen zu testen. Das schafft einen Puffer zwischen Innovation und Risikomanagement und ist im globalen Wettbewerb der Finanztechnologie besonders wichtig, da Unternehmen ein flexibles Umfeld benötigen, um ihre Geschäftsmodelle zu erproben, bevor sie expandieren.“

Auch die Umstrukturierung globaler Lieferketten bewegt japanische Unternehmen dazu, neue Investitionsstandorte zu suchen. Vietnam gilt dank politischer Stabilität, wirtschaftlichen Wachstums und junger Arbeitskräfte als attraktives Ziel. Fumiaki Izawa, Generaldirektor von DGW Asia, erklärt:
„Da Nang verfügt über viele junge und qualifizierte IT-Fachkräfte. Sie können nicht nur Projekte für den japanischen Markt umsetzen, sondern auch an globalen Projekten teilnehmen. Mit Unterstützung von Bildungseinrichtungen und Behörden entwickelt sich Da Nang Schritt für Schritt zu einer Technologiestadt und ist ein geeigneter Standort für langfristige Investitionen.“

Neben institutionellen Vorteilen spielt auch die Infrastruktur eine wichtige Rolle. Seehafen, internationaler Flughafen und Logistiknetz werden weiter ausgebaut, wodurch die regionale Vernetzung verbessert und Investitionen effizienter werden. Dazu Keiji Hirayama, Generaldirektor von Hasegawa Vietnam:
„Die über viele Jahre aufgebaute Infrastruktur in Quang Nam und ihre Verbindung mit Da Nang haben die Vernetzung von Arbeitskräften, Infrastruktur und Verwaltung deutlich verbessert. Wenn die gesamte Region stärker verbunden ist, erweitern sich auch die Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen. Die Zusammenlegung sehen wir als große Chance für die Entwicklung von Da Nang.“

Da Nang ist ein attraktiver Standort für hochwertige Kapitalströme.

Auch die umfassende strategische Partnerschaft zwischen Vietnam und Japan fördert Investitionen. Die Stadt Da Nang sichert zu, Investoren von der Projektidee bis zum Betrieb zu begleiten und ein modernes, sicheres und attraktives Investitionsumfeld zu schaffen. Dang Dinh Duc, stellvertretender Leiter der Verwaltungsbehörde des Internationalen Finanzzentrums in Da Nang, betont:

„Die Stadt Da Nang wird Investoren von der Planungsphase bis zur Umsetzung und zum Betrieb begleiten und günstige Bedingungen für Investitionen sowie ein modernes, sicheres und attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld schaffen, um ein modernes und zuverlässiges internationales Finanzzentrum in der Region Asien-Pazifik aufzubauen.“

Das Interesse japanischer Unternehmen am Internationalen Finanzzentrum in Da Nang ergibt sich aus institutionellen Vorteilen, Entwicklungspotenzial, bilateralen Beziehungen und der globalen Umstrukturierung von Lieferketten. Dies kann nicht nur Da Nang voranbringen, sondern auch den wirtschaftlichen Wandel Vietnams in Richtung einer modernen und nachhaltigen Wirtschaft unterstützen.

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