Daran beteiligen sich die vietnamesische Sun Group, die Hong Kong Aircraft Engineering Company Limited (HAECO) sowie die beiden japanischen Partner Toyota Tsusho Corporation und Japan Airlines. Das Joint Venture wird hauptsächlich im Bereich der Schwerwartung von Verkehrsflugzeugen in Vietnam tätig sein.
Die EU-Kommission billigte das Vorhaben gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung. Zuvor hatte die EU-Kommission angekündigt, dass das Joint Venture keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auslöse, da seine Auswirkungen auf den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) nur sehr begrenzt seien.
Obwohl das Joint Venture seinen Sitz in Vietnam hat, musste seine Gründung der EU-Kommission zur Prüfung vorgelegt werden. Grund dafür ist, dass die weltweiten Umsätze von HAECO, Toyota Tsusho Corporation und Japan Airlines die Meldeschwellen für Unternehmenszusammenschlüsse nach EU-Recht überschreiten.
Bereits am 16. Juni hatten die Parteien am internationalen Flughafen Van Don in der nordvietnamesischen Provinz Quang Ninh eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um einen Komplex für Flugzeugwartung, -reparatur und -überholung (MRO) zu entwickeln. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 360 Millionen US-Dollar erstreckt sich das Projekt über eine Fläche von mehr als 20 Hektar. Nach der Inbetriebnahme wird es der erste groß angelegte MRO-Komplex an einem privaten Flughafen in Vietnam sein.




