So reagierte die Sprecherin des vietnamesischen Außenministeriums, Pham Thu Hang, auf die Anfrage eines Reporters nach einer Stellungnahme Vietnams anlässlich des 10. Jahrestags des Schiedsspruchs, den das gemäß Anhang VII des UN-Seerechtsübereinkommens von 1982 eingesetzte Schiedsgericht im Streitfall zwischen den Philippinen und China gefällt hatte. Vietnam bekräftige erneut, dass das UN-Seerechtsübereinkommen von 1982 die einzige Rechtsgrundlage darstelle, die den Umfang der Ansprüche auf Seezonen umfassend und eingehend regelt.

Als Küstenstaat am Ostmeer und aktives Mitglied des UN-Seerechtsübereinkommens von 1982 beweise Vietnam beständig seinen guten Willen bei der Einhaltung des Übereinkommens. Vietnam rufe alle betroffenen Parteien auf, ihre rechtlichen Verpflichtungen aus dem Übereinkommen vollständig zu erfüllen, einschließlich der Festlegung ihrer Seeansprüche und der Wahrnehmung ihrer Seerechte sowie des Respekts vor Rechten, die anderen Staaten im Rahmen des Übereinkommens zustehen. Vietnam fordere alle betroffenen Parteien auf, zusammenzuarbeiten und auf der Grundlage des Völkerrechts aktive, praktische Beiträge zur Wahrung von Frieden, Stabilität, Sicherheit sowie der Freiheit der See- und Luftfahrt und der Ordnung im Ostmeer zu leisten, sagte die vietnamesische Außenamtssprecherin.