Vietnam und Südkorea wollen im Atomenergie-Bereich zusammenarbeiten
29/03/2012 12:04
(VOVworld) - Zum Abschluss des Südkorea-Besuchs von Premierminister Nguyen Tan Dung haben beide Seiten eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit veröffentlicht. Demnach werden Vietnam und Südkorea die Besuche der hochrangigen Politiker und die Kooperation in Sicherheit sowie Verteidigung verstärken.
Premierminister Nguyen Tan Dung trifft Vertreter von mehr als 50 großen südkoreanischen Unternehmen in Seoul. (Foto: Chinhphu.vn) (VOVworld) - Zum Abschluss des Südkorea-Besuchs von Premierminister Nguyen Tan Dung haben beide Seiten eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit veröffentlicht. Demnach werden Vietnam und Südkorea die Besuche der hochrangigen Politiker und die Kooperation in Sicherheit sowie Verteidigung verstärken. Bis 2015 soll das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern auf 20 Milliarden US-Dollar erhöht werden. Die Verhandlungen für das Freihandelsabkommen sollen bald organisiert werden. Beide Seiten werden die Kooperation in der Nutzung von Atomenergie für friedliche Zwecke verstärken, um die Energiesicherheit zu gewährleisten und gegen den Klimawandel zu kämpfen. Vietnam und Südkorea werden mit der internationalen Atomenergiebehörde IAEA zusammenarbeiten, um ein Pilot-Projekt für ein System zur Messung von Radioaktivität in Vietnam zu starten. Beide Länder brachten ihre Sorge über den Satellitenplan Nordkoreas zum Ausdruck. Während seines Besuchs in Südkorea traf Premier Dung seinen Amtskollegen Kim Hwang-sik. Dabei betonte Kim, Vietnam sei einer der wichtigsten Partner Südkorea in der Entwicklungszusammenarbeit und Investitionen. Beide Länder würden kooperieren, um die vietnamesischen Frauen zu unterstützen, die mit südkoreanischen Männern verheiratet sind. Aus diesem Anlass wurde ein Abkommen zur Kreditvergabe für Solar-Energie in Quang Binh und für ein Abwassersystem in Long Xuyen in Vietnam unterzeichnet. Zuvor traf Premier Dung Vertreter von mehr als 50 großen südkoreanischen Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen in Seoul. Dabei versprach er günstige Voraussetzungen für südkoreanische Unternehmen:
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