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Die Welt sucht eine Lösung für den Konflikt im Sudan
18/04/2023 09:47
(VOVWORLD) - In den vergangenen Tagen haben die politische Lage und die Sicherheit im Sudan die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf sich gezogen. Dort ereigneten sich schwerwiegende Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und der paramilitärischen Gruppe „Rapid Support Forces“ (RSF). Dabei wurden fast 100 Menschen getötet, darunter UN-Mitarbeiter. Die Weltgemeinschaft ruft die Konfliktparteien im Sudan zur Zurückhaltung und zum Dialog auf, um die Lage vor Ort zu stabilisieren. Mehr in einem Kommentar von Anh Huyen.
Die Welt sucht eine Lösung für den Konflikt im Sudan
Im Sudan sind die seit Monaten schwelenden Spannungen zwischen der Armee und der RSF am 15. April eskaliert. Die Zusammenstöße ereigneten sich in mehreren Landesteilen, darunter in der Hauptstadt Khartum. Die RSF kündigte an, die Kontrolle über den Präsidentenpalast, die Residenz von General Abdel Fattah al-Burhan und den Flughafen der Hauptstadt Khartum zu übernehmen. Seinerseits wies die sudanesische Armee diese Ankündigung zurück. Inzwischen ist die Lage im Sudan unübersichtlich. Man weiß nicht, wer aktuell das Land kontrolliert.