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Eine Amtsperiode mit vielen Herausforderungen der neuen EU-Ratspräsidentschaft
06/07/2018 11:54
(VOVWORLD) - Ab 1. Juli hat Österreich den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Bei der sechsmonatigen Amtsperiode muss die Regierung des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz viele wichtige Fragen lösen, deren Entscheidungen eine langfristige und starke Auswirkung auf die Zukunft der EU haben werden. Sie könnten entweder zu einer solidarischen oder einer gespalten EU führen, wenn die EU derzeit einer Reihe von schwierigen Herausforderungen begegnet.
Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. (Foto: Xinhua/VNA)  Gemäß der Regelung werden die Mitgliedsländer der EU jeweils alle sechs Monate den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft übernehmen. Das Land mit dem Vorsitz hat die Aufgabe, alle Sitzungen des Europäischen Rates zu führen und die Tagesordnung zu entscheiden. Außerdem wird sie Arbeitsprogramme bestimmen und günstige Bedingungen für Dialoge bei Sitzungen des Rates und anderer EU-Institutionen schaffen.