Auf der Konferenz analysierten die Vorträge der Ministerien, Behörden und Provinzen praxisnahe Daten und schlugen bahnbrechende Lösungen für die jeweiligen Fachbereiche vor.

In seiner Rede erklärte der stellvertretende Minister für Industrie und Handel, Nguyen Sinh Nhat Tan, dass die Wirtschaftsdiplomatie und die internationale wirtschaftliche Integration in der vergangenen Zeit bedeutende Erfolge erzielt hätten. Inzwischen beteilige sich Vietnam an 17 Freihandelsabkommen (FTA) und setze diese um. Zudem seien die Verhandlungen mit der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) abgeschlossen worden. Im Jahr 2025 habe das Handelsvolumen 930 Milliarden US-Dollar erreicht. Damit gehöre Vietnam zu den 15 Ländern mit dem größten Handelsumfang weltweit. Insbesondere in den vergangenen sieben Monaten des Jahres 2026 habe das gesamte Handelsvolumen bereits 659 Milliarden US-Dollar betragen. Dies bilde die Grundlage für die Prognose, dass das Gesamthandelsvolumen für das Jahr 2026 offiziell die historische Marke von einer Billion US-Dollar überschreiten werde.

In Bezug auf die internationale Integration im Finanzbereich und die Anziehung ausländischer Investitionen betonte Finanzminister Ngo Van Tuan, dass das nationale Finanzfundament weiter gestärkt werde. Die Staatsverschuldungsquote werde bis Ende 2026 voraussichtlich bei 35 bis 36 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen und damit weit unter der zulässigen Obergrenze bleiben. Der Finanzsektor werde sich künftig darauf konzentrieren, langfristiges Kapital für die Infrastruktur sowie die digitale und grüne Transformation effizient zu mobilisieren. Zudem gelte es, einen modernen Kapitalmarkt zu entwickeln, qualitativ hochwertige ausländische Direktinvestitionen (FDI) in Verbindung mit Technologietransfer anzuziehen und gleichzeitig die Kooperationen in den Bereichen Fintech und digitale Finanzen zu fördern.

Die 33. Diplomatische Konferenz dauert noch bis zum 7. August.