Dabei forderte Parlamentspräsident Tran Thanh Man die Abgeordneten auf, sich auf politische Vorhaben mit kontroversen Ansichten, auf Themen mit erheblichen Auswirkungen auf die Menschen und die Wirtschaft sowie auf neue Mechanismen zu konzentrieren, die beispiellos sind oder noch nicht vollständig erprobt werden.

„Die Gesetze sollen sich auf Angelegenheiten konzentrieren, die in die Zuständigkeit des Parlaments fallen und von grundsätzlicher sowie beständiger Natur sind. Angelegenheiten bezüglich der Menschenrechte, Bürgerrechte, Geschäftsbedingungen, der Ressourcenverteilung, der Machtorganisation sowie der Zuständigkeiten staatlicher Stellen müssen ausdrücklich im Gesetz festgelegt werden. Die Gesetze müssen mit der Realität Schritt halten, doch das bedeutet nicht, ihr durch ständige Gesetzesänderungen hinterherzulaufen.“

Der Parlamentspräsident betonte, dass das Gesetzgebungsverfahren nicht mit der Verabschiedung des Gesetzes durch das Parlament endet. Der Wert eines Gesetzes erweise sich erst dann wirklich, wenn es in die Praxis umgesetzt werde, indem es die berechtigten Rechte und Interessen der Menschen schütze, Engpässe beseitige, Ressourcen freisetze und den Weg für die Entwicklung ebne, hieß es.