Das 2. Thang-Long-Hanoi-Festival im Jahr 2026 wurde im Vergleich zur Erstausgabe Neuerungen sowohl inhaltlich als auch organisatorisch aufweisen. Dazu Le Thi Anh Mai, Vize-Direktorin der Behörde für Kultur, Sport und Tourismus der Stadt Hanoi:

„Das Thang-Long-Hanoi-Festival 2026 stellt weiterhin das kulturelle Erbe im Mittelpunkt, hob jedoch das Prozess hervor, durch den das Erbe im zeitgenössischen Leben vermittelt, kreativ angepasst und verbreitet wird. Die Veranstaltungen finden in der Zitadelle von Thang Long, im Literaturtempel, im Hanoi-Museum, im Keramik-Dorf Bat Trang sowie rund um den Hoan-Kiem-See statt.“

Der Fluss des kulturellen Erbes kam auf dem Festival durch Musik, Lichtgestaltung, Technologie, Mode und Installationskunst lebendig zum Ausdruck. Pham Hoang Giang, Regisseur des Thang-Long-Hanoi-Festivals 2026, erklärt:

„Das 2. Thang-Long-Hanoi-Festival im Jahr 2026 ist ein vielfältiges Kunstprogramm, das auf drei Hauptsäulen beruht: Stolz auf das kulturelle Erbe und die Identität, technologische Innovation sowie Integration und Verbreitung. Das Festival hat sich zu einer internationalen Kulturmarke entwickelt.“

Sängerin Quach Mai Thy trat bei der Eröffnungsfeier des Thang-Long-Hanoi-Festivals 2026 auf. Sie sagt:

„Der Sänger Tung Duong und ich präsentierten ein neues Lied. Es handelt sich um das kulturelle Erbe. Die Darbietung war aufwendig und prachtvoll inszeniert, sodass das Publikum den Geist des kulturellen Erbes, der die Eröffnungsfeier des Festivals durchzog, deutlich spüren konnte.“

Die Hanoierin Doan Lan Anh hat das Festival besucht. Sie äußert sich:

„Das Festival weckt bei uns jungen Menschen die Liebe zu Kultur und Kulturerbe. Das Festival ist überwältigend und farbenfroh gestaltet. Die Darbietungen hinterließen bei mir durch die Verbindung von Tradition und Moderne einen tiefen Eindruck.“

Am Thang Long-Hanoi-Festival 2026 nahmen Kunstensembles aus Indien, Japan und Südkorea teil. Der Abend des internationalen künstlerischen Austauschs in der Zitadelle Thang Long bot eine lebendige, harmonische musikalische Atmosphäre. Die Melodien des vietnamesischen Xam-Gesangs im Zusammenspiel mit der südkoreanischen musikalischen Samulnori-Darbietungskunst, dem japanischen Shamisen-Solo kombiniert mit Beatboxing sowie der indischen Folklore-Stile Bhangra und Gidha vereinten sich zu einem einzigartigen musikalischen Party. Der japanische Künstler, Wada Tatsuya, sagt:

„Wir besuchen Vietnam zum ersten Mal. Unsere Gruppe besteht aus drei Mitgliedern. Ich bin Beatboxer. Das heißt, ich erzeuge mit dem Mund Geräusche und trete gemeinsam mit einem Tänzer und einem Instrumentalisten auf. Wir präsentieren traditionelle japanische darstellende Künste, verbunden mit modernen Elementen. Ziel unserer Reise ist es, den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern zu fördern.“

Ein weiteres Highlight des Thang-Long-Festivals war die Reihe künstlerischer Darbietungen im Literaturtempel. Hier sind die Aktivitäten darauf ausgelegt, Geschichte und Kultur mit Kunst und interaktiven Erlebnissen zu verbinden. Mit dem Kunstprogramm „Klänge der Keramik“ lockte das Festival das Publikum zudem in das Keramikdorf Bat Trang. Beim Programm wurden Klänge aus Keramikmaterialien und -instrumenten genutzt, um einen neuen Zugang zum kulturellen Erbe des Handwerksdorfes zu eröffnen.

Cao My Khanh aus der Provinz Hung Yen äußert ihre Gefühle:

„Als junger Mensch bin ich sehr beeindruckt vom Festivalgelände, insbesondere von dessen Gestaltung und Dekoration. Ich hoffe, dass mehr Festivals dieser Art organisiert werden.“

Das Thang-Long-Hanoi-Festival ist eine jährliche Kulturveranstaltung. Hanoi arbeitet daran, das Festival als kulturelle Marke der Hauptstadt zu etablieren. Dies soll es ermöglichen, das traditionelle Erbe mit dem modernen Leben zu verbinden.