Mit Unterstützung vom Cheo-Theater Hanois trägt das Projekt dazu bei, das Bewusstsein über die Bewahrung der Kulturidentität des Volkes in der Gemeinschaft zu fördern.

Das Projekt „Der Cheo-Klang“ gibt es seit April 2026. Ziel ist es, die Cheo-Kunst den jungen Menschen durch digitale Plattformen und unmittelbare Erlebnisse näherzubringen. Das Projekt konzentriert sich auf kurze Inhalte in Facebook und TikTok. Eine der bemerkenswerten Aktivitäten des Projekts ist die Serie „Teo lernt Cheo-Gesang“ unter der Begleitung der ausgezeichneten Künstlerin Ngoc Anh.

Die Serie dokumentiert das Erlebnis eines jungen Menschen mit der Cheo-Kunst durch Gesangsunterricht, Ausdruckstraining und Austausch mit Künstlern. Techniken wie Atemkontrolle und Artikulation werden in einem zugänglichen Format auf sozialen Medien präsentiert. Dazu die Leiterin des Projekts „Der Cheo-Klang“ Vu Huyen Chi:

„Bei der Durchführung des Projekts haben wir die Unterstützung des Cheo-Theaters Hanois erhalten. Darüber hinaus haben wir starke interne Synergie und Erfahrungen in Kommunikationsaktivitäten. Jedoch stehen wir bei der neuen Arbeit vor Schwierigkeiten, besonders in der Kommunikationsarbeit. Bei der Veröffentlichung von Inhalten auf verschiedenen sozialen Netzwerken haben wir die Algorithmen der Plattformen noch nicht vollständig erfasst und sind uns oft unsicher über die Wirksamkeit unserer Maßnahmen.“

Bislang wurden vier Folgen der Serie „Teo lernt Cheo-Gesang“ veröffentlicht und erhielten viele positive Feedbacks. Dies beweist die anhaltende Lebenskraft der Cheo-Kunst, wenn sie mit neuen Ansätzen zugänglich gemacht wird. Die Erneuerung des Zugangs soll dazu beitragen, die Werte des traditionellen Theaters zu verbreiten. Gleichzeitig sollte sie das Ziel verwirklichen, die nationale Kulturidentität im heutigen Leben zu bewahren und zu fördern, sagt die Künstlerin Ngoc Anh:

„Durch diese neue Art und Weise wollen wir die Cheo-Kunst den Zuschauern näher bringen. Das Projektteam hat die Fähigkeiten genutzt, die sie beim Journalismus- und Medienstudium bekommen hatten, um die Inhalte auf digitalen Plattformen zu präsentieren. Dabei hat es effektive Arbeit geleistet. Hoffentlich werden sich Projekte dieser Art stärker verbreiten, damit die traditionelle Kunst den Zuschauern im In- und Ausland nähergebracht wird.“

Im Rahmen des Projekts kann das Publikum die Aufführung des Cheo-Stücks „Der magische Klebreisball“ genießen, inspiriert vom berühmten Volksgedicht „Der Junge Bom“. Neben den humorvollen Elementen geht es in diesem Cheo-Stück Geschichte über die Nächstenliebe und das Teilen. Der Hanoier Nguyen Sy Doan freut sich über die Aufführung:

„Ich weiß nicht viel über die Cheo-Kunst. Es ist das erste Mal, dass ich ein Cheo-Stück angeschaut habe. Ich finde, dass der Kunstwert von Cheo sehr bedeutend ist. Das ist eine interessante Kunstart, die ich kennenlernen kann. Dadurch kann man die traditionelle Kultur des Volkes bewahren.“

Mit Kurzvideos auf digitalen Plattformen und Aufführungen auf der Bühne zeigt das Projekt „Der Cheo-Klang“ die Mühe vieler junger Menschen in der Erneuerung des Zugangs zu Cheo, damit diese traditionelle Kunstart im modernen Leben zugänglicher ist.