Mit dieser Strategie rechnet die Stadt damit, innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem der führenden internationalen Finanzzentren Südostasiens zu werden. Dies teilte Dr. Nguyen Huu Huan, Vizepräsident des Exekutivrats des Internationalen Finanzzentrums in Ho-Chi-Minh-Stadt, auf einer Veranstaltung am Samstag in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Dem Plan zufolge erstreckt sich das Vietnamesische Internationale Finanzzentrum in Ho-Chi-Minh-Stadt auf einer Fläche von fast 989 Hektar. Dieses Gebiet wird unter einem eigenen Rechtsrahmen operieren, ähnlich dem Modell internationaler Finanzzentren in vielen Ländern der Welt. Darüber hinaus hat Ho-Chi-Minh-Stadt zahlreiche Fördermaßnahmen eingeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Körperschafts- und Einkommensteuer im Finanzzentrum wird voraussichtlich bis 2030 bei Null Prozent liegen und auch danach deutlich niedriger bleiben als in anderen Ländern der Region. Internationale Experten, die hier arbeiten, können ebenfalls Visa für bis zu zehn Jahre erhalten.

Eine der von der Stadt festgelegten Richtungen ist die Errichtung eines internationalen maritimen Finanzzentrums. Ziel der Stadt ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 30 Prozent des Wertes maritimer Finanztransaktionen nach Vietnam zu holen, was etwa 300 Milliarden US-Dollar pro Jahr entspricht.

Ho-Chi-Minh-Stadt konzentriert sich auch auf Fintech und digitale Assets. Die Stadt hat im Marina IFC-Gebäude einen Fintech Hub eröffnet und arbeitet außerdem mit der Londoner Börse zusammen, um ein Fintech-Ökosystem zu entwickeln.

Im Rahmen ihrer langfristigen Strategie treibt die Stadt die Entwicklung einer internationalen Börse mit Unterstützung von Nasdaq und der Londoner Börse voran.

Ho-Chi-Minh-Stadt setzt sich zum Ziel, in den nächsten fünf Jahren rund 50 Innovationszentren zu errichten und 100.000 bis 200.000 hochwertige Arbeitsplätze im Finanz- und Technologiesektor zu schaffen.