Zuvor hatte der Iran den Entwurf über Pakistan als Vermittler an die USA übermittelt. Bei einem Auftritt in Florida warnte Trump zudem vor möglichen weiteren militärischen Maßnahmen gegen den Iran, ohne Details zu nennen.

Laut der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim umfasst der 14-Punkte-Plan Teherans unter anderem die dauerhafte Beendigung feindlicher Handlungen und den vollständigen Abzug der US-Truppen aus der Region. Damit reagiert der Iran auf einen 9-Punkte-Vorschlag der USA, der eine zweimonatige Waffenruhe vorsieht, während Teheran einen 30-Tage-Zeitrahmen zur Lösung zentraler Fragen fordert.

Weitere Vorschläge betreffen den Abzug von US-Streitkräften nahe der iranischen Grenze, Sicherheitsgarantien sowie wirtschaftliche Maßnahmen wie die Aufhebung von Sanktionen, Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und ein Ende der Seeblockade. Zudem fordert der Iran die Beendigung regionaler Konflikte, etwa im Libanon, sowie einen neuen Mechanismus zur Verwaltung der Straße von Hormus.