(Foto: sggp.org.vn)
Die Veranstaltung versammelt über 580 Wirtschaftsdelegationen aus 60 Ländern und Territorien und ermöglicht mehr als 3.000 Geschäftsanbahnungsgespräche.
Auf dem Exportforum erklärte die stellvertretende Ministerin für Industrie und Handel, Phan Thi Thang, dass die vietnamesische Regierung für das laufende Jahr ein Exportwachstum von 15 bis 16 Prozent anstrebe, was einem Exportvolumen von 546 bis 550 Milliarden US-Dollar entspreche. Dank 17 in Kraft getretener Freihandelsabkommen, eines stabilen Investitionsumfelds und stetig wachsender Produktionskapazitäten bleibe Vietnam für zahlreiche multinationale Konzerne ein bevorzugter Standort im Rahmen ihrer Strategien zur Diversifizierung der Beschaffungsquellen.
Für Ho-Chi-Minh-Stadt wird die stärkere Integration lokaler Unternehmen in die globalen Lieferketten als eine Kernaufgabe betrachtet. Neben der Vernetzung mit internationalen Großabnehmern, Vertriebsnetzen und Importeuren wird die Stadt ihre Unternehmen gezielt dabei unterstützen, die Vorteile der Freihandelsabkommen voll auszuschöpfen, die digitale und grüne Transformation voranzutreiben, Marken aufzubauen und Produkte mit hoher Wertschöpfung zu entwickeln.
Experten weisen darauf hin, dass die Verlagerung globaler Lieferketten enorme Chancen für Vietnam biete. Vietnamesische Unternehmen müssten jedoch ihre technologischen Kapazitäten, die Qualität und das Datenmanagement verbessern sowie grüne Kriterien erfüllen, um sich tiefer in die globalen Wertschöpfungsketten integrieren zu können.




