Daran nahmen rund 100 Wissenschaftler, Experten und Verwalter teil. Organisiert wurde das Event von dem Kulturministerium, der vietnamesischen Akademie der Sozialwissenschaften und dem Nationalen Politikverlag „Su That“. In ihrer Rede betont die stellvertretende Kulturministerin Trinh Thi Thuy:

„Identität zu bewahren bedeutet nicht, starr in der Vergangenheit zu verharren. Es geht vielmehr darum, historische Werte so zu pflegen, dass sie in der Gegenwart bedeutsam bleiben, sich an Veränderungen anpassen und die Zukunft aktiv mitgestalten können. Gelingt uns das, wird Kultur zu Ressourcen, zur inneren Stärke, zur kreativen Kraft und zur „Soft Power“ Vietnams in der neuen Ära.“

Beim Symposium betonten viele Teilnehmer die Notwendigkeit, das kulturelle Erbe als ein „lebendiges Erbe“ zu betrachten. Dabei spielen lokale Gemeinschaften, Meister und die junge Generation die Hauptrolle bei der Bewahrung und Weitergabe kultureller Werte. Im Kontext der digitalen Transformation sollte man nicht nur das Erbe digitalisieren, sondern auch die Kompetenzen bei der kreativen Content-Erstellung ausbauen, Urheberrechte schützen und die Wettbewerbsfähigkeit vietnamesischer Kulturprodukte im digitalen Umfeld stärken.