Die Region ist derzeit durch israelische Luftangriffe und Kämpfe mit der Hisbollah weitgehend abgeschnitten.

Bei einer Pressekonferenz erklärte Lahbib, dass Hilfsgüter zwar bereitstünden, jedoch die Bedürftigsten nicht erreichen könnten. Die Einrichtung humanitärer Korridore im Südlibanon sei daher dringend notwendig.

Nach Angaben der EU ist das Gebiet südlich des Litani-Flusses wegen Evakuierungsanordnungen und israelischer Militäroperationen nur schwer zugänglich. Betroffen sind 55 Dörfer unterhalb der sogenannten „gelben Linie“, einer von Israel eingerichteten Sicherheitszone. Zudem seien wichtige Infrastrukturen, darunter Brücken über den Litani, zerstört worden, wodurch Hilfstransporte große Umwege fahren müssten.