Die Ideologie Ho Chi Minhs über die „Wertschätzung des Volkes“ ist ein grundlegender Bestandteil seiner gesamten revolutionären Karriere und hat bis heute sowohl theoretische als auch praktische Bedeutung. Das Vertrauen und die Unterstützung der Bevölkerung bilden eine wichtige Grundlage für den Aufbau, den Schutz und die nachhaltige Entwicklung eines starken und wohlhabenden Landes.

Das Volk ins Zentrum stellen

Präsident Ho Chi Minh verstand unter „Volk“ alle Menschen – unabhängig von Ethnie, Religion, Geschlecht oder sozialer Herkunft. In vielen Reden und Schriften betonte er den Grundsatz: „Was dem Volk nutzt, muss mit aller Kraft getan werden. Was dem Volk schadet, muss vermieden werden.“

Er vertrat die Auffassung: „Das Volk ist die Wurzel.“ Nur mit dem Vertrauen und der Unterstützung der Bevölkerung könne sich ein Land stabil, stark und nachhaltig entwickeln. Die Menschen seien zugleich Ziel und Antrieb jeder Revolution.

Wer langfristig erfolgreich sein wolle, müsse sich auf das Volk stützen, den Willen der Bevölkerung achten und die Menschen ins Zentrum aller politischen Entscheidungen stellen.

„Wertschätzung des Volkes“ zur Entwicklung des Landes

In Anknüpfung an Ho Chi Minhs Ideologie bündelt Vietnam heute den gesellschaftlichen Zusammenhalt als Kraft für die Entwicklung des Landes. Auf der 11. Landeskonferenz der Vaterländischen Front Vietnams in Hanoi betonte KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam, dass Zusammenhalt und Einheit dem Land geholfen hätten, alle Schwierigkeiten zu überwinden und außergewöhnliche Erfolge zu erzielen.

Die nationale Solidarität werde heute nicht nur als Tradition gesehen, sondern auch als Entwicklungsressource und innere Kraft für nachhaltiges Wachstum. Wenn das Volk respektiert und angehört werde sowie sich an Entscheidungen beteiligen dürfe, könne die Kreativität der gesamten Gesellschaft freigesetzt werden.

Der Grundsatz „Das Volk ist die Wurzel“ wird inzwischen konkret umgesetzt: Politische Entscheidungen, Gesetze und gesellschaftliche Programme der Front sollen sich an den legitimen Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren und die Lebensqualität der Bewohner verbessern. Dazu Nguyen Cong Hung, stellvertretender Vorsitzender des Vietnamesischen Verbands für Automobiltransport und ein Delegierter der Landeskonferenz der Vaterländischen Front Vietnams:

„Der KPV-Generalsekretär und Staatspräsident hat der Vaterländischen Front die Aufgabe übertragen, näher beim Volk zu sein, das Volk ins Zentrum zu stellen und dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung selbst handelt und davon profitiert. Besonders beeindruckend ist die breite Unterstützung durch die Bevölkerung.“

Auch Nguyen Viet Chuc, ehemaliger Vizevorsitzender des Kultur- und Bildungsausschusses des Parlaments, betont:

„Das Volk ist die Wurzel – das ist seit der Gründung unserer Partei ein durchgehender Leitgedanke. Heute steht der Mensch im Zentrum aller Entwicklungsstrategien. Dass die Menschen die Früchte der Entwicklung genießen, darf kein Slogan bleiben, sondern muss sich in allen wichtigen politischen Entscheidungen widerspiegeln.“

Die Geschichte Vietnams zeigt, dass die Stärke des Landes immer aus dem Zusammenhalt des Volkes entstanden ist. Aufbauend auf Ho Chi Minhs Ideologie der „Wertschätzung des Volkes“ wandelt Vietnam heute den Wunsch nach Unabhängigkeit, Freiheit und Glück in konkrete Entwicklungsfortschritte um.